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    Kanton Genf

    Du kannst diesen Artikel auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch lesen.

    In diesem Artikel findest du spezifische Informationen zu lokalen Gesetzen, die für Gastgeber von Unterkünften im Kanton Genf gelten. So wie bei unserem Länderartikel für die Schweiz bist du selbst dafür verantwortlich, alle Verpflichtungen, die für dich als Gastgeber gelten, zu prüfen und dich daran zu halten. Dieser Artikel soll ein Ausgangspunkt für dich sein. Du kannst ihn immer wieder zurate ziehen, falls du Fragen hast. Er erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Du solltest immer überprüfen, ob die jeweiligen Gesetze und Verfahren noch aktuell sind.

    Einige der Gesetze, die dich betreffen können, sind kompliziert. Wende dich bitte direkt an das Departement für Raumordnung, Wohnungswesen und Energie des Kantons Genf oder an einen Berater vor Ort, zum Beispiel einen Anwalt oder einen Steuerberater, falls du Fragen hast.

    Vorschriften für Kurzzeitvermietungen

    Das Departement für Raumordnung, Wohnungswesen und Energie des Kantons Genf reguliert die Nutzung von Wohnraum, darunter auch Kurzzeitvermietungen, im Gesetz über Abbruch, Umbau und Renovierung von Wohnhäusern sowie in den Vorschriften des Gesetzes über Abbruch, Umbau und Renovierung von Wohnhäusern (RDTR) in der Fassung vom 1. April 2018.

    Änderung der Verwendung

    Eine Änderung der Verwendung liegt dann vor, wenn die Nutzung einer Immobilie von einem Wohnsitz in eine gewerbliche, administrative, handwerkliche oder industrielle Nutzung übergeht, und zwar unabhängig davon, ob sie gerade bewohnt wird oder nicht. Dazu zählt auch, wenn eine Wohnimmobilie durch eine möblierte Mietimmobilie oder ein Hotel ersetzt wird, insbesondere wenn der Wohnraum knapp ist.

    Wenn du dein Zuhause über eine Vermietungsplattform wie Airbnb anbietest, wird dies nicht als Änderung der Nutzung betrachtet, solange du an höchstens 90 Nächten pro Jahr Gäste empfängst.

    Das Gesetz besagt, dass keine Änderung der Verwendung vorliegt, wenn eine gewerbliche, administrative, handwerkliche oder industrielle Immobilie für Kurzzeitvermietungen genutzt wird. Es verlangt auch dann keine Änderung, wenn eine zur Kurzzeitvermietung genutzte Immobilie wieder im Rahmen einer dieser Kategorien genutzt wird.

    Ausnahmen

    Das Departement für Raumordnung, Wohnungswesen und Energie kann von Fall zu Fall eine Ausnahme gewähren, insbesondere wenn die Aktivitäten im Rahmen der Kurzzeitvermietung nicht das Gleichgewicht der Nachbarschaft stören oder wenn das Gebäude bereits in erster Linie nicht als Wohnraum, sondern zu anderen Zwecken genutzt wird. Bitte wende dich direkt an das Departement oder an einen Rechtsberater, um weitere Informationen darüber zu erhalten, ob in deinem Fall eine Ausnahme gelten könnte.

    Touristenabgabe und Tourismusförderungsabgabe

    Der Kanton Genf erhebt seit dem 1. Januar 1994 eine Touristenabgabe und Tourismusförderungsabgabe. Weitere Informationen über die Touristenabgabe findest du auf der Seite des Kantons Genf.

    Konnten wir dir mit deinem Anliegen weiterhelfen?