Zu Inhalten springen
Vorwärts navigieren, um auf die vorgeschlagenen Ergebnisse zuzugreifen

    Bereitet deine Unterkunft  ‒und deine Gäste ‒ auf Notfälle vor

    Plane mit diesen Tipps von globalen Gesundheits- und Sicherheitsorganisationen voraus.
    Von Airbnb am 5. März 2020
    Lesezeit: 5 Min.
    Aktualisiert am 5. März 2020

    Das Wichtigste

    • Mit diesen Tipps erfährst du, wie du deine Unterkunft und deine Gäste auf Notfälle vorbereitest

      • Installiere Rauch- und Kohlenmonoxidmelder und informiere dich über die Anzeichen einer CO-Vergiftung

      • Erstelle einen Wartungsplan für deine Unterkunft und versorge deine Gäste mit einer Notfallausstattung

      Als Gastgeber musst du dir eine Menge merken, und wenn du deinen Fokus nicht auf ein sicheres Zuhause legst, könntest du einige Dinge übersehen. Von grundlegenden Aufgaben wie dem Austausch von Batterien bis zum Erstellen eines Fluchtplans für deine Gäste: Es ist wichtig, dass du stets für den Notfall, einen Brand oder eine etwaige Naturkatastrophe vorbereitet bist. Wir haben einige Tipps des Global Disaster Preparedness Centers, des Amerikanischen Roten Kreuzes und anderer Gesundheits- und Sicherheitsorganisationen zusammengestellt, aber du solltest dich darüber hinaus mit allen für deine Region spezifischen Regeln und Vorschriften vertraut machen.

      Installiere Rauch- und Kohlenmonoxidmelder

      Über die Gefahren eines Brandes weißt du sicherlich schon Bescheid, aber wie sie mit der Gefährdung durch Kohlenmonoxid (CO)? Viele gängige Haushaltsgeräte wie Gasherde, Wassererhitzer, Backöfen, Heizkessel und Holzkohlegrills können CO ausstoßen. Das unsichtbare, geruch- und farblose Gas kann gefährlich und sogar tödlich sein, warnen die Centers for Disease Control and Prevention (CDC). Ohne ordnungsgemäße Inspektion und Belüftung können diese Geräte gefährliche Gasansammlungen verursachen, die zu ernsthaften Gesundheitsproblemen und sogar zum Tod führen können.

      Hilf mit, CO-Vergiftungen zu verhindern, indem du, wie vom CDC empfohlen, Melder in der Nähe jedes Schlafbereichs installierst. Du kannst helfen, Brände zu verhindern, indem du mindestens einen Rauchmelder in jedem Stockwerk deiner Unterkunft und außerhalb jedes Schlafbereichs installierst – das empfiehlt das Amerikanische Rote Kreuz. Du kannst auch Kombi-Melder für Rauch und Kohlenmonoxid kaufen. Aktualisiere unbedingt den Abschnitt mit deiner Ausstattung in deiner Inseratsbeschreibung, um potenzielle Gäste wissen zu lassen, dass du diese Schritte zu ihrem Schutz durchgeführt hast.

      Hilf deinen Gästen, die Gefahr einer CO-Vergiftung zu verstehen

      Sobald du Kohlenmonoxidmelder installiert hast, solltest du dich mit den gängigsten Kohlenmonoxid-Quellen und den Anzeichen einer CO-Vergiftung vertraut machen:

      • Zu den Anzeichen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gehören Kopfschmerzen, Schwäche, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen. Wenn diese Symptome bei dir oder deinen Gästen auftreten und du denkst, dass eine CO-Vergiftung der Grund sein könnte, empfehlen Experten, sofort das Gebäude zu verlassen und den Notruf zu wählen.
      • In deinem Gäste-Handbuch kannst du Gäste daran erinnern, warum sie in Innenräumen (auch in Garagen und Kellern) niemals einen Grill oder Campingherd benutzen sollten. Diese Erinnerung ist besonders wichtig in Klimazonen, in denen deine Gäste auf die Idee kommen könnten, Herde oder Backöfen zur Beheizung zu nutzen. Du kannst die Gefahren von Kohlenmonoxid erklären und sicherstellen, dass zuverlässige Wärmequellen zur Verfügung stehen.
      • In deinem Gäste-Handbuch kannst du die Gäste darüber informieren, dass sie einem empfohlenen Sicherheitsprotokoll folgen sollten, wenn der CO-Alarm ertönt – z. B. sofort ins Freie gehen oder sich in die Nähe eines offenen Fensters oder einer Tür begeben, wenn sie nicht nach draußen gelangen können.
      • Hinweis: Einige Unterkünfte, die keine brennstoffbetriebenen Geräte haben (d. h. Unterkünfte, die vollständig elektrisch betrieben werden), benötigen möglicherweise keine CO-Melder, aber es ist ratsam, deine örtliche Feuerwehr unter der normalen Rufnummer (nicht der Notrufnummer) zu kontaktieren, um dir dies bestätigen zu lassen.

      Erstelle einen Wartungsplan für deine Routineaufgaben als Gastgeber

      Teste regelmäßig deine Rauch- und Kohlenmonoxidmelder. Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ empfiehlt, die Batterien immer dann zu testen oder auszutauschen, wenn du im Frühjahr und Herbst die Zeit umstellst. Die meisten Melder sollten alle fünf bis zehn Jahre ausgetauscht werden, aber achte auch auf die Anweisungen des Herstellers: Viele Geräte haben ein Etikett oder einen Datumsstempel auf der Rückseite, der ihr Alter oder Ablaufdatum angibt. Wenn du schon dabei bist: Auch Holz- und Kohleöfen, Kamine und Schornsteine sollten einmal im Jahr vom Profi inspiziert und gereinigt werden. Warmwasserbereiter sollten mindestens einmal im Jahr gewartet werden.

      Schütze deine Unterkunft und Gäste vor Feuer

      Berücksichtige bei der Ausstattung deiner Unterkunft die Sicherheit und informiere deine Gäste darüber, was sie im Brandfall zu tun haben:

      • Installiere Feuerlöscher in der Küche, in der Garage und, wenn möglich, auf jeder Etage. Halte diese von Wärmequellen fern (beispielsweise von einem Ofen), da Hitze ihre Wirksamkeit einschränken kann, so das Amerikanische Rote Kreuz. Sorge dafür, dass sie leicht zu finden sind, indem du Aufkleber an den Türen und Schränken anbringst, hinter bzw. in denen sie sich befinden, und die Aufbewahrungsorte in deinem Gäste-Handbuch nennst.
      • Erstelle einen Fluchtplan, der pro Raum immer zwei Möglichkeiten beinhaltet, diesen zu verlassen, und lege einen Ort im Freien als Treffpunkt fest. Auch diese Information solltest du in dein Gäste-Handbuch aufnehmen.
      • Halte den Bereich um den Herd sauber und entferne alles in der Umgebung, was Feuer fangen könnte.
      • Wenn du eine Raumheizung kaufst, dann wähle ein Modell, das sich automatisch abschaltet, wenn es umkippt.
      • Erinnere Gäste daran, tragbare Heizgeräte nach Gebrauch auszuschalten, in den Innenräumen nicht zu rauchen und Kerzen niemals unbeaufsichtigt zu lassen.

      Vorausschauende Planung für Naturkatastrophen

      Von Erdbeben und Orkanen bis hin zu Taifunen und schweren Winterstürmen: Du kannst dich auf Naturkatastrophen vorbereiten. Hier sind einige Tipps, wie du dich als Gastgeber vorbereiten kannst:

      • Melde dich für den Erhalt von Warnungen an: Das Global Disaster Preparedness Center bietet über eine Notfall-App Echtzeit-Notfallwarnungen und andere Benachrichtigungen an.
      • Stelle Gästen Informationen über lokale TV- und Radiosender zur Verfügung, damit sie auf dem Laufenden bleiben können.
      • Erinnere sie daran, dass ihre Handys voll aufgeladen sein sollten, dass sie zusätzliches Bargeld mitnehmen und, wenn sie ein Auto haben, ihren Tank auffüllen sollten.

      Stelle Erste-Hilfe-Kästen und andere Dinge für den Notfall zur Verfügung

      Statte deine Unterkunft mit allem aus, was deine Gäste im Notfall benötigen:

      • Kaufe eine Überlebensausrüstung oder stelle selbst eine zusammen. Sie sollte grundlegende Dinge wie Wasser, nicht verderbliche Lebensmittel, eine Taschenlampe und zusätzliche Batterien enthalten.
      • Besorge einen Verbandskasten und andere Dinge, die in deiner Region im Notfall relevant sein könnten – zum Beispiel Rettungswesten, wenn sich deine Unterkunft in einer Überschwemmungszone befindet, oder warme Decken, wenn sie von einem Schneesturm betroffen sein könnte. Bewahre die Materialien für den Fall einer Evakuierung in einer Tasche auf, die man leicht transportieren kann.

      Halte Informationen für den Notfall griffbereit

      Lass deine Gäste wissen, wie sie im Notfall Hilfe bekommen können, indem du den aktualisierten Notfallplan von Airbnb herunterlädst und ausfüllst. Im Notfallplan wirst du aufgefordert, die Telefonnummer und Adresse der Polizeiwache, des Krankenhauses und der Feuerwehr bei dir vor Ort anzugeben. Im Notfallplan weist du auch darauf hin, wo sich Sicherheitsausstattung wie der Feuerlöscher, das Erste-Hilfe-Set und das Gasabsperrventil befinden; zudem enthält er deinen Notfall-Fluchtplan. Wir empfehlen, mindestens zwei Versionen des Notfallplans auszufüllen: eine auf Englisch und die andere in deiner Muttersprache. Lege den Notfallplan in einem gemeinsam genutzten Bereich wie der Küche oder dem Eingangsbereich aus und nimm ihn in dein Gäste-Handbuch auf.

      Es ist auch ratsam, eine leicht verständliche Wegbeschreibung zu deiner Unterkunft in dein Gäste-Handbuch aufzunehmen. Schicke deinen Gästen das Handbuch vor dem Check-in zu, damit sie mit einem guten Gefühl anreisen können. Wenn sie nach Einbruch der Dunkelheit ankommen, solltest du auf der Veranda und im Haus ein Licht brennen lassen und alle zusätzlichen Informationen bereitstellen, die sie benötigen, um die Schlüsselbox zu finden oder in die Unterkunft zu gelangen.

      Damit du den Überblick über alles behältst, unter anderem auch über die Neubestückung deines Verbandskastens und die Überprüfung deiner Rauchmelder, haben wir eine Sicherheits-Checkliste erstellt, die du als Bestandteil deiner Routineaufgaben als Gastgeber ausdrucken, versenden und prüfen kannst. Danke, dass du dazu beiträgst, deine Unterkunft und deine Gäste zu schützen.

      Weitere Tipps, wie du dein Zuhause schützen kannst, findest du bei den Centers for Disease Control and Prevention, im Global Disaster Preparedness Center und beim Amerikanischen Roten Kreuz. Die Centers for Disease Control and Prevention, das Global Disaster Preparedness Center und das Amerikanische Rote Kreuz sprechen für diese Inhalte oder Airbnb keine Empfehlungen aus.

      Das Wichtigste

      • Mit diesen Tipps erfährst du, wie du deine Unterkunft und deine Gäste auf Notfälle vorbereitest

        • Installiere Rauch- und Kohlenmonoxidmelder und informiere dich über die Anzeichen einer CO-Vergiftung

        • Erstelle einen Wartungsplan für deine Unterkunft und versorge deine Gäste mit einer Notfallausstattung

        Airbnb
        5. März 2020
        War das hilfreich?