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    Mache tolle Inseratsfotos mit deinem Handy

    Von der Inszenierung bis zur Bearbeitung kann dein Handy viel mehr, als man glauben möchte.
    Von Airbnb am 3. März 2020
    Lesezeit: 3 Min.
    Aktualisiert am 3. März 2020

    Das Wichtigste

    • Inserate mit hochwertigen Fotos stechen in den Suchergebnissen hervor und werden häufiger gebucht

    • Stelle dein bestes Foto ganz an den Anfang – dies ist der erste Eindruck, den Gäste in den Suchergebnissen bekommen

    • Nimm Fotos mit deinem Handy auf, damit du Gäste sofort auf dein Inserat aufmerksam machen kannst – professionelle Aufnahmen kannst du auch später noch hinzufügen

    Deine Fotos können einen großen Einfluss darauf haben, wie gut dein Inserat abschneidet. Inserate mit hochwertigen Fotos stechen in der Suche im Allgemeinen eher hervor und werden häufiger gebucht. Umfragen von Airbnb haben ergeben, dass Fotos zu den Kriterien gehören, auf die Gäste bei der Suche nach einer Unterkunft am meisten Wert legen. Zum Glück musst du kein professioneller Fotograf sein, keine teure Kameraausrüstung besitzen oder den ganzen Tag mit der Organisation eines Fotoshootings verbringen, um hochwertige Aufnahmen zu machen. Alles, was du dafür brauchst, sind ein Smartphone, ein bis zwei Stunden Zeit und die folgenden Tipps.

    Das Licht muss stimmen

    Ob ein Zimmer düster und unfreundlich oder hell und einladend aussieht, entscheidet in erster Linie das Licht.

    • Nimm deine Fotos am besten tagsüber auf, wenn das meiste Licht von draußen in den Raum fällt.
    • Zieh die Rollläden hoch und schieb die Gardinen beiseite. Knips bei Bedarf in dunklen Ecken die Lampen an. Und schalte lieber den Blitz aus, um unschöne Schatten zu vermeiden.
    • Wenn du ein Foto mit deinem Smartphone machst, kannst du auf unterschiedliche Bildbereiche tippen, um die Helligkeit anzupassen. Experimentiere mit dieser Funktion einfach ein bisschen herum, bis die Helligkeit stimmt.

    Setz den Raum in Szene

    Die perfekte Kameraposition und den richtigen Winkel zu finden – das ist der Schlüssel zu guten Innenaufnahmen.

    • Halte dein Smartphone gerade und horizontal, um Fotos im Querformat aufzunehmen.
    • Viele Smartphones verfügen über eine „Rasteransicht“, die dir dabei hilft, die Kamera gerade zu halten. Stelle sicher, dass sich die Wände oder ein Möbelstück (z. B. der Nachttisch) auf einer Linie mit dem Raster befinden.
    • Du kannst dich bei Bedarf hinhocken oder -knien, um das auffälligste Möbelstück im Zimmer zentriert und gerade zu fotografieren. Im Schlafzimmer wäre das zum Beispiel das Bett, im Wohnzimmer vielleicht die Couch.

    Fotos für deinen Erfolg

    Mit deinem Inserat solltest du eine Geschichte erzählen: Was erwartet potenzielle Gäste in deiner Unterkunft? Indem du genügend Fotos bereitstellst, wissen deine potenziellen Gäste, was sie erwarten können, und du erhältst mehr Buchungen von Gästen, denen deine Unterkunft gefallen wird.

    • Das Foto-Team von Airbnb empfiehlt, in deinem Inserat drei Bilder von jedem Zimmer zu zeigen.
    • Fotografiere jeden Raum aus verschiedenen Ecken. So bekommt der Betrachter einen besseren Gesamteindruck.

    Denk an die Details

    Gäste wissen die kleinen Dinge zu schätzen, die deine Unterkunft einzigartig machen: die Collage aus Urlaubsfotos, die bei dir im Flur hängt, oder die handgenähte Patchworkdecke im Schlafzimmer. Wenn du Aufnahmen von solchen individuellen Details in dein Inserat aufnimmst, hebst du dich von der Masse ab.

    • Profi-Tipp: Halte dein Smartphone nah an das Detail, das du fotografieren möchtest.
    • Tippe auf dem Touchscreen auf diesen Gegenstand. Die Kamera fokussiert dann automatisch darauf und stellt das Bild scharf.

    Der letzte Schliff

    Keine Panik, wenn deine Aufnahmen noch nicht zu 100 % gelungen sind. Die meisten Smartphone-Kameras haben ein Bearbeitungs-Tool, mit dem du kleinere Mankos ausgleichen kannst. Fast jedes Foto profitiert davon, wenn du im Nachhinein Helligkeit, Kontrast und Sättigung optimierst.

    • Helligkeit: Die meisten Kameras passen die Helligkeit automatisch an. Wichtig ist nur, dass du beim Fotografieren einen Bereich in den Fokus nimmst, der sich von der Helligkeit her im mittleren Bereich bewegt (sprich: nicht das hellste Fenster und auch nicht die dunkelste Ecke). Nichtsdestotrotz tut es den meisten Innenaufnahmen gut, wenn man sie anschließend ein wenig aufhellt.
    • Kontrast: Damit ist der Unterschied zwischen hellen und dunklen Bildbereichen gemeint. Ein Foto, bei dem der Kontrast zu gering ist, wirkt ausgewaschen. Ist der Kontrast zu hoch eingestellt, erkennt man das Foto nicht mehr richtig, weil zu viele Bildbereiche entweder zu hell oder zu dunkel sind. Den Kontrast ein wenig hochzuregeln lässt Farben häufig lebendiger und frischer erscheinen.
    • Sättigung: Hier geht es darum, wie intensiv Farben wirken. Die Sättigung zu verstärken hat im besten Fall zur Folge, dass die Farben – wie das Wort schon sagt – schön satt wirken. Aber Vorsicht: Man kann es auch leicht übertreiben.

    Experimentiere ruhig auch mit den anderen Einstellungen und Optionen, solange du es dabei nicht übertreibst. Die Räume sollen lichtdurchflutet und einladend wirken, ohne dass die Bilder dadurch unnatürlich erscheinen.

    Das Wichtigste

    • Inserate mit hochwertigen Fotos stechen in den Suchergebnissen hervor und werden häufiger gebucht

    • Stelle dein bestes Foto ganz an den Anfang – dies ist der erste Eindruck, den Gäste in den Suchergebnissen bekommen

    • Nimm Fotos mit deinem Handy auf, damit du Gäste sofort auf dein Inserat aufmerksam machen kannst – professionelle Aufnahmen kannst du auch später noch hinzufügen

    Airbnb
    3. März 2020
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